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	<title>GameEarth &#187; eSport</title>
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	<description>Blog zur kritischen Betrachtung des eSport, Video-Game Kultur und dem Status in der Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Sun, 24 Jan 2010 17:58:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Spendenaufruf: eSport Helps!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t0bs3n</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[eSport]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist jetzt schon über eine Woche her und wird noch sehr lange diese Gegend beeinflussen. Am 12. Januar erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Gerade ein Land dass schon vorher das ärmste Land in Amerika war, ein Land dass seine eigene Bevölkerung ernähren konnte, steht nun vor dem Nichts, vor dem totalen Chaos und über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt schon über eine Woche her und wird noch sehr lange diese Gegend beeinflussen. Am 12. Januar erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Gerade ein Land dass schon vorher das ärmste Land in Amerika war, ein Land dass seine eigene Bevölkerung ernähren konnte, steht nun vor dem Nichts, vor dem totalen Chaos und über 100.000 Tote.</p>
<p>Deshalb wollten wir von GameEarth euch auf die Aktion &#8220;<a href="http://esporthelps.info/?cat=1" target="_blank">eSport Helps</a>&#8221; hinweisen, wo ihr spenden könnt für die Aktion Deutschland. Weiterhin gibt es auch ein paar Preise zu gewinnen, damit ihr auch ein wenig motiviert werdet. Wir hoffen auf rege Teilnahme und schon die Aktion &#8220;<a href="http://gamer-fm.de/v4/index.php/news/view?id=1303" target="_blank">Gamer helfen</a>&#8221; für die Tsunami-Opfer 2004/2005 hat gezeigt, dass solche Aktionen erfolgreich sein können.</p>
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		<title>GamesCom 2009 Tag 2 ein Rückblick</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 11:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t0bs3n</dc:creator>
				<category><![CDATA[eSport]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit, die Gamescom in Köln öffnet ihre Pforte und ich muss gestehen meine Erwartungen waren hoch, immerhin hatte ich im Frühjahr die Ehre das Messegelände zu besichtigen im Rahmen der RolePlayConvention. Glücklicherweise konnte ich schon, vor den Horden der normalen Besucher, durch die Messe laufen und somit einen ersten Blick darüber werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit, die Gamescom in Köln öffnet ihre Pforte und ich muss gestehen meine Erwartungen waren hoch, immerhin hatte ich im Frühjahr die Ehre das Messegelände zu besichtigen im Rahmen der RolePlayConvention. Glücklicherweise konnte ich schon, vor den Horden der normalen Besucher, durch die Messe laufen und somit einen ersten Blick darüber werden. Vier Hallen voll mit Videogames lässt das Herz höher schlagen. Aber ich muss gestehen, die Kreativität der Stände war doch sehr eindimensional und bestanden aus einer Reihe von Bildschirmen, wo man spielen konnte, vor allem Casual-Games und Sportspielen garniert mit hilfsbereiten Messe-Hostessen, einem großen Bildschirm mit bisschen Aktivität und langen Schlangen vor den Showrooms. Eine Alternative dazu, waren die Stände zu Spielen wie Rockband, Lego-Rockband und Guitar Hero, wo dann der Zuschauer die Bühnenshow durchführen musste. </p>
<p>Abgeschreckt durch diese Schlangen von Leuten vor den Showrooms, mussten die Informationen an den Ständen ausreichen und Negativbeispiel hierfür war leider Lucas Arts mit mehreren Laptops, wo man Wiki-ähnlich Informationen zu dem Spiel bekommen konnte. Interessant, aber nicht neu, war die Half-Pipe für Tony Hawks Ride und die Skateboarder waren sehenswert. Die Schlangen vor dem Blizzard-Stand waren leider am längsten, deshalb konnte ich auch leider kein Diablo 3 anspielen.</p>
<p>Highlight der Messe und genauso wie bei der CeBIT ein Grund zu verweilen, war der Stand der ESL. Mit einer schönen Bühne und vielen interessanten Spielen, konnte der Stand viele Zuschauer fesseln und gegenüber den langweiligen Ständen Punkte sammeln. Mit World of Warcraft war am Donnerstag ein gutes Programm angeboten und konnte mit guten Spielen, die Massen fesseln und auch ein Vladimir Klitschko der die Intel Extreme Masters eröffnete, passte in das Ganze sehr gut und mit Smudo am Freitag im Rahmen von Volkswagen, ist ein weiterer Highlight verpflichtet worden.</p>
<p>Als Fazit lässt sich sagen, dass die Messe weniger zu bieten hat, als in den letzten Jahren und gerade mit diesem Trend von Showrooms es sich teilweise verhält wie in der DDR. Hier ist auf jedenfall Handlungsbedarf und bedeutet für mich für 2010 den Medientag freizuhalten, um auch die Showrooms zu genießen zu können.</p>
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		<title>Zurück in das Jahr 2004: eSport &#8211;  Eine Gefahr für die Menschheit?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 10:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t0bs3n</dc:creator>
				<category><![CDATA[eSport]]></category>
		<category><![CDATA[killerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[killerspiele emag 2004 esport]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade ein wenig in meinen alten Unterlagen gesucht und bin über einen interessanten Artikel von mir gestolpert. Er stammt aus dem Jahre 2004 und wurde in dem damaligen Magazin eMAG veröffentlich. Interessant sind die vielen Parallelen von der Diskussion um Erfurt und jetzt Winnenden. Und nicht wundern über den Schreibstil in fünf Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Ich habe gerade ein wenig in meinen alten Unterlagen gesucht und bin über einen interessanten Artikel von mir gestolpert. Er stammt aus dem Jahre 2004 und wurde in dem damaligen Magazin eMAG veröffentlich. Interessant sind die vielen Parallelen von der Diskussion um Erfurt und jetzt Winnenden. Und nicht wundern über den Schreibstil in fünf Jahren kann sich einiges ändern. (Das Original ist <a href="http://alsob.de/eMAG0704.pdf">hier</a> zu finden)</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
<p align="justify"><em>“Gemetzel im Kindergarten”, dies war der Titel einer Frontal21-Recherche von ZDF &#8211; ein weiteres Beispiel für den Sensationsjournalismus, der seit langem Einzug in die objektive Presse gehalten hat. Anstatt einer fundierten Untersuchung des Phänomens wird mit Angst gearbeitet.</em></p>
<p align="justify">„Er soll mit einem brutalen Computerspiel das Zielen erlernt haben.“ Diese Aussage wird als Fakt dargestellt doch ist es auch die Wahrheit? Der Zuschauer wird hier im Unklaren gelassen, keine Fakten, keine Beweise. Tatsache ist, dass Counter-Strike auf dem PC des Amokläufers von Erfurt installiert war. Tatsache ist aber auch, dass er in einem Schützenverein das Schießen professionell erlernt hat. Durch gezielte Übertreibung und Verwendung des Mittels Furcht wird ein verzerrtes Bild, fern jeder Wirklichkeit dargestellt. Diesen Beitrag nehme ich dem ZDF, als Chefredakteur des ersten eSports-Magazine und somit auch in gewisser Weise als Insider und Journalist und versuche hiermit den Eltern und Politikern einen Blick in diese Szene zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Grundlage dieser Recherche </strong></p>
<p align="justify">Ein Artikel von einem der verrückten Computerspieler werden Sie sich denken, wird bestimmt nicht wahrheitsgetreu sein und bestimmt die Tatsachen verzerren. Aber wem trauen Sie ein Urteil mehr zu, Franz Beckenbauer oder Marcel Reich-Ranicki, wenn es um das Thema Fußball geht. Ich nehme an Sie schenken dem „Kaiser“ mehr Vertrauen. Deshalb hoffe ich, dass Sie mir auch mehr eben dieses Vertrauen schenken. Seit zwei Jahren setze ich mich schon journalistisch mit dem Thema eSport auseinander Dadurch ist es mir im Gegensatz zu den Redakteuren der „anerkannten“ Presse möglich, den eSport mit einer fundierten und authentischen Sicht- weise zu betrachten. Ich hoffe mit diesem Bericht Aufklärungsarbeit zu leisten.</p>
<p><strong>Was bedeutet eigentlich eSport?</strong></p>
<p align="justify">Definition von Wikipedia.de: Der Begriff eSport (englisch kurz für electronic sport) bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen im Mehrspielermodus. eSport versteht sich entsprechend dem klassischen Sportbegriff und erfordert sowohl Spielkönnen (Hand-Augen-Koordination, Reaktionsschnelligkeit) als auch taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis). Diese Definition ist schon sehr treffend und zeigt um was es bei eSport geht, neben dem reinen Wettbewerb hat sich aber auch noch eine Subkultur drum herum gebildet. Wie bei anderen Sportarten gibt es die Presse, Ligen und Events.</p>
<p><strong>Gewalt – notwendige Darstellung?</strong></p>
<p align="justify">Ein Hauptproblem weshalb der eSport in Verruf gekommen ist, stellt der hohe Detailgrad an Gewalt dar. Ein Faktor der bei manchen Spielen zu einem gewissen Grad notwendig aber wiederrum bei anderen Spielen übertrieben ist. Doom 3 zum Beispiel hat einen hohen Detailgrad, auf der anderen Seite sind die Gegner abstrakte Fantasy-Wesen und keine Menschen. Bei Counter-Strike ist der Gegner zwar ein Mensch aber die Personen die Counter-Strike im Wettbewerb betreiben sehen in diesem „Blut“ nur ein taktisches Element. Im Gegensatz zu dem Glauben, dass der Spieler sich darüber freut, dass er einen weiteren Menschen getötet hat freut er sich eher darüber, dass er einen Gegner ausgeschaltet hat und so dem Team eine bessere Situation ermöglicht, um das Spiel zu gewinnen. Ein Faktor der schwer zu verstehen ist. Warum spielt dann diese Person nicht ein friedlicheres Spiel? Der Grund ist das Friedliche: Hier entsteht kein Zeitdruck, kein Leistungszwang und kein Trainingspotential. Der Mensch kann sich bei einem Spiel wie Warcraft III jedes Mal verbessern – eben mit ein bisschen Gewalt und ein bisschen Härte.</p>
<p><strong>Der sportliche Wettbewerb!</strong></p>
<p align="justify">Wie kommt es zu dieser abstrakten Beschreibung des eSports? Tag für Tag spielen Einzelspieler und auch Teams gegen Andere um sich zu verbessern und auch um in diversen Ligen ihren Tabellenplatz zu verbessern. Durch Siege erhalten die Spieler Bestätigung, sie erleben Erfolge, lernen mit Tiefen und Niederlagen umzugehen, arbeiten an ihren Schwächen und trainieren ihre Stärken. Alles Faktoren die man einem Sport tatsächlich zuschreiben kann. Deshalb gibt es auch eine große Anzahl von Turnieren, sei es an einem Wochenende auf einer LAN-Party oder über Monate verteilt in   Saisons oder Cups gegliedert. Alle Facetten von Wettbewerben sind im eSport vertreten. Des Weiteren ist eSport eine Sportart vergleichbar mit Leichtathletik, welche sich nicht auf eine Disziplin beschränkt. In der Computerspielindustrie wird es immer Bewegung geben. So ist es nicht unüblich, dass manche Spieler zwischen Computerspielen wechseln und auch in anderen Spielen Erfolge erzielen.</p>
<p><strong>Globalisierung von Freundschaften</strong></p>
<p align="justify">Durch das Internet lernt man sehr viel schneller neue Menschen kennen als zumeist im realen Leben. Man freundet sich mit Menschen an die man noch nie in der realen Welt gesehen hat. Man nutzt LAN-Parties oder auch Konzentration führt zum Sieg Events. Aber es entwickeln sich auch Freundschaften die nicht auf dem Internet basieren, sondern immer nur kurzfristig auf den diversen Events. ESportler schätzen die seltene Zeit mit Freunden sehr viel mehr als andere Menschen. Ein neues Wertegefühl für Freundschaft ist entstanden!</p>
<p><strong>Probleme mit dem Jugendschutz</strong></p>
<p align="justify">Ein großes Problem ist der Jugendschutz, der aber in manchen Aspekten schon sehr ausgeprägt ist: Auf LAN-Parties ist es Pflicht seinen Personalausweis vorzuzeigen, auch wenn man die LAN-Party nur besucht. Computerspiele sind zwar relativ leicht zu beschaffen, auch wenn eine Altersbegrenzung vorhanden ist. Durch die Induzierung von Computerspielen ist es nicht mehr möglich einen Event, ein Turnier oder einfach eine Liga zu etablieren und dies wäre bei manchen Spielen ein herber Schlag für die Szene. Eine Indizierung von Counter-Strike würde in Relationen gesehen einem Verbot von Fußball gleich kommen.</p>
<p><strong>Generationskonflikt in ungeahnten Größen</strong></p>
<p align="justify">Ich verstehe absolut, dass auf den ersten Blick eSport sehr erschreckend wirken kann. Aber das Problem liegt nicht an der Gewalt in diesen Spielen, Gewalt gibt es zu Genüge im Fernsehen und darüber redet niemand mehr. Es ist natürlich das Problem des Neuartigen, was den Eltern und den Politikern Angst macht. ESport ist eine Kultur und mit ca. 1,5 Millionen Spielern allein in Deutschland auch ein großer Faktor geworden, deshalb sollte man als alte Generation versuchen sich mit dem Phänomen zu beschäftigen. Aber auch die neue Generation und alle eSportler sollten Verständnis für die Ängste der Eltern haben. Eine Diskussion könnte beiden Seiten sehr helfen.</p>
<p><strong>Der Versuch eines Konsens</strong></p>
<p align="justify">Eine Diskussion ist notwendig, im kleinen Rahmen der Familie aber auch im großen Rahmen mit Politikern. Ein voreiliges Verbot oder überzogenes Jugendschutzgesetz drängen die Szene in eine pauschale Ecke. Schon seit langem müssen die eSportler um Anerkennung kämpfen. ESport ist ein Teil unseres Lebens und wir wollen nicht darauf verzichten, wie wir auch das Fußballspiel am Wochenende nicht mehr missen wollen. In den letzten Jahren haben wir etwas Großes geschaffen und wir würden dies auch gerne mit Anderen teilen und mit Stolz darauf blicken.</p>
<p><strong>Potential dieser Kultur</strong></p>
<p align="justify">Wer kennt es nicht, man freut sich darüber wenn der Lieblingsfußballverein ein Spiel gewinnt. Als Jugendlicher hat man einen Rudi Völler angehimmelt. Solche Sachen haben auch langsam Einzug in der eSport-Szene. Innerhalb von ca. 10 Jahren hat sich der eSport als internationales Phänomen entwickelt. Auf Turnieren gibt es Preisgelder die in die Hunderttausende gehen. Hier haben Menschen ihr Hobby zum Beruf gemacht und schon jetzt, obwohl wir noch am Anfang stehen, gibt es in Deutschland Arbeitsplätze durch den eSport. Dieser Faktor kann sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Des Weiteren ist es faszinierend zu sehen, wie viele ehrenamtliche Menschen es in der Szene gibt. Menschen die täglich mehrere Stunden in ein Projekt, eine News-Seite oder einen Clan investieren und sich freuen, wenn sie ein T- Shirt geschenkt bekommen. Es ist für die meisten eine Ehre dem eSport zu helfen sich zu entwickeln. Natürlich, das will ich nicht verschweigen, gibt es auch die typischen Probleme &#8211; wie Betrüger (sog. Cheater) in den Spielen &#8211; aber dies ist auch im realen Sport so und auch hier versuchen manche Personen sich einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen. Streitigkeiten sind alltäglich aber wenn man dadurch die Szene als gewalttätig einstuft, dann ist das bedenklich. Es wird noch lange dauern aber die Betreiber des eSport werden um seine Anerkennung kämpfen.</p>
<p><strong>Ein persönliches Statement</strong></p>
<p align="justify">Der eSport in Deutschland wächst alljährlich und damit auch die Angst besorgter Eltern und Politiker. Die Gefahr geht dabei nicht von den Gewaltspielen selbst hervor, sondern ist an das Verhalten und die Einstellungen der Spieler gebunden, denn Gewalt ist ein integraler Bestandteil der Menschheit. Hierbei geht es nicht darum einen Schuldigen zu finden, denn dadurch wird das Problem nicht gelöst. Es ist wichtig sich mit der Gewalt im Fernsehen, auf dem Computerbildschirm und in der realen Welt auseinanderzusetzen, darüber zu reden und zu erklären, dass Gewalt in jeglicher Hinsicht falsch ist. Es ist utopisch zu glauben, dass wir Gewalt aus dem Computer herausfiltern können, dazu ist einfach die Neugier in eine fremde Welt einzutauchen zu groß. Der Spieler kann sich austoben und niemanden wirklich verletzten.</p>
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		<title>ESCONF: expect emotions</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t0bs3n</dc:creator>
				<category><![CDATA[eSport]]></category>
		<category><![CDATA[esport esconf 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange war es ruhig um gameearth, aber der eSport kennt solche kreativen Pausen nicht. Am 26 Mai war die ESCONF in Köln am Zollhafen und im Gepäck ein interessantes Programm mit Vorträgen von Prof. Müller-Lietzkow, den Schellhasen-Zwillingen, Ibrahim Mazari von Turtle Entertainment und Simon Wondracek und Stefan Dähn. Die Konferenz wurde in den Örtlichkeiten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Lange war es ruhig um gameearth, aber der eSport kennt solche kreativen Pausen nicht. Am 26 Mai war die ESCONF in Köln am Zollhafen und im Gepäck ein interessantes Programm mit Vorträgen von Prof. Müller-Lietzkow, den Schellhasen-Zwillingen, Ibrahim Mazari von Turtle Entertainment und Simon Wondracek und Stefan Dähn. Die Konferenz wurde in den Örtlichkeiten von Electronic Arts am Zollhafen ausgetragen und ich muss gestehen, abgesehen von den Baustellen, ein sehr schöner Arbeitsplatz.</p>
<p><span id="more-134"></span></p>
<p align="justify">Dank der deutschen Bahn kam ich leider eine halbe Stunde zu spät und konnte nur noch die letzten Worte von Simon Wondracek’s Vortrag über „eSport – Was ist das eigentlich?“ anhören, was jedoch sofort aufgefallen ist, dass die ganze Thematik auf ein sehr allgemeines, eSport-fremdes Publikum ausgerichtet war. Jedoch ein Blick in den Raum offenbarte ein eSport-Publikum, von Leuten der ESL, WCG über die Presse von readmore und fragster zu Personen von Clans, Herstellern und Spiele-Entwicklern, also das „Who is Who“ des eSport, wie es auch treffend auf dem Programmheftchen beschrieben wurde. Was aber fehlte, waren die Eltern, Pädagogen und Politiker. Auch „fremde“ Medien waren eher Mangelware bis auf eine Redakteurin von gulli.</p>
<p align="justify">Der nächste Vortrag war das Highlight der Konferenz, vor allem erkennbar an dem Publikum, Jens Hilgers (Turtle Entertainment), Frank Sliwka (e-SB undVeranstalter der ESCONF) und Thomas von Treichel (WCG Europe) waren anwesend. Prof. Müller-Lietzkow und fing auch direkt an über den eSport zu schimpfen und zu schimpfen gab es einiges. „Der eSport hat sich seit 2006 nicht mehr weiterentwickelt!“ Eine Aussage der ich größtenteils zustimmen muss, immerhin hatte ich eine eSport-Pause von 2006 bis 2008 und obwohl viele neue Namen aufgetaucht und verschwunden sind, ist vieles ähnlich geblieben. Natürlich hat sich in dem Clan-Wesen und Ligen-Wesen einiges bewegt und gerade SK und die ESL zeigen den steigenden Grad der Professionalisierung. Doch man stößt an die selben Grenzen wie vor drei Jahren, eSport ist immer noch kein anerkannter Sport, es gibt keinen funktionierenden Verband, die Wissenschaft lässt den eSport aussen vor (shame on me, too). Spannend jedoch war die Diskussion daraufhin zwischen Frank Sliwka und Jens Hilgers, der eine forderte mehr Support für den e-SB und der andere Konzepte. Fazit war eine folgende Gesprächsrunde. Laut fragster führte dieses Gespräch zu einem auszuarbeitenden Strukturpapier und ein zu suchender Geschäftsführer auf Teilzeit-Basis.</p>
<p align="justify">Als nächstes war ein Vortrag über „Business Lösungen im Bereich Branding und Team-Management“ von Christian Funk (nGize), störend an diesem Vortrag war die nüchternde Business-Schiene die der Vortragende anwendete und damit im Kontrast zu den geforderten Emotionen (Müller-Lietzkow) stand. Dies ist zwar eine Sichtweise, jedoch ist der eSport noch weit davon entfernt auf Zahlen heruntergerechnet zu werden. Der Vortrag klang auf jedenfall professionell und sehr wirtschaftlich, ich hoffe jedoch, dass dies nicht die Wirklichkeit von nGize ist. Eine wirtschaftliche Basis ist notwendig aber gerade im Bereich Sportmanagement und Teammanagement sind Emotionen zwingend erforderlich, sei es Motivation, Team-Building oder Team-Klima. Ein Bereich der, in meinen Augen, noch zu sehr vernachlässigt bzw. aus dem Bauch heraus gemacht wird, aber mit solchen Worten fliegt man auch im Fussball auf die Nase (siehe Klinsmann). Danach kamen die Schellhase Zwillinge mit einem Vortrag aus ihren Erfahrungen im eSport, für mich ein sehr interessanter Grundtenor, dass die Bildung wichtiger als der eSport ist, ein Thema dass in den nächsten Jahren sehr heikel sein wird, denn die ersten Fulltime eSportler werden ihre Karriere beenden und nicht jeder wird ein Absprung wie Jonas Bolack finden und bei Steelseries Karriere machen, hier bin ich auf die Zukunft von Franz Burghardt gespannt, der keine Ausbildung besitzt (oder irre ich mich da?). Gefreut habe ich mich über die Kampfansage von den Zwillingen zwei Medallien bei den diesjährigen World Cyber Games zu holen.</p>
<p align="justify">Der nächste Vortrag von Ibrahim Mazari über die Bedeutung von Aufklärungsarbeit war vor allem über das Thema Eltern-Lan, hierbei verweis ich auf einen folgenden Artikel von meinem Kollegen Thomas Lüthje über die Thematik Eltern-Lan. Darauf folgend der Vortrag von Stefan Dähn, auf den ich mich persönlich sehr gefreut habe, über die Rolle von Turnieren/Events im eSport, es ist schon interessant wieviele Turniere kamen und gingen, weil sie von den Sponsoren abhängig sind, hier hoffe ich auf das positive Beispiel Dreamhack die sich langsam international verbreiten will. Weiterhin den extremen Einbruch an Preisgeldern von Warcraft 3, aber dies liegt an dem „drohenden“ Release von Starcraft II. Es gibt auf jedenfall viel zu tun, sei es die Öffnung für neue Spiele, die zunehmende Bedeutung von Publisher-Events oder auch die Vertragssicherheit, die Sicherung von Preisgeldern und vor allem die Überschneidungsfreiheit von Groß-Events.</p>
<p align="justify">Leider konnte ich nicht mehr die Seminarreihen beiwohnen, jedoch kann man als Fazit sagen, dass die ESCONF sich wieder mehr auf den eSport konzentrieren sollte und generell die Vorträge wieder spezieller aussuchen sollte. Der Fokus auf Aufklärungsarbeit ist zwar wichtig, aber in diesem Rahmen wohl fehl am Platz. Lieber eine Fokussierung auf die eSport-Szene und mehr Platz für Diskussionen. Ich hoffe, dass nächstes Jahr tiefgreifende Themen vorgetragen werden und dass Herr Prof. Müller-Lietzkow nicht soviel über den eSport schimpfen muss. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, dass ich ein wenig über Personalarbeit im eSport referrieren darf, auf jedenfall kann ich jedem die ESCONF nahe legen, wenn man den eSport weiterbringen will, vor allem sollte man mehr versuchen sich an dem Slogan der UEFA 2008 zu orientieren: „Expect Emotions!“</p>
<p align="justify">Hier noch der Link zu der <a href="http://www.esports-forum.com/">ESCONF</a> mit den Vortägen zum nachlesen</p>
<p align="justify">Auch veröffentlicht auf <a href="http://www.gamestudy.de/2009/06/esconf-expect-emotions-gameearthorg/">gamestudy.de</a></p>
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