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Spendenaufruf: eSport Helps!

Es ist jetzt schon über eine Woche her und wird noch sehr lange diese Gegend beeinflussen. Am 12. Januar erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Gerade ein Land dass schon vorher das ärmste Land in Amerika war, ein Land dass seine eigene Bevölkerung ernähren konnte, steht nun vor dem Nichts, vor dem totalen Chaos und über 100.000 Tote.

Deshalb wollten wir von GameEarth euch auf die Aktion “eSport Helps” hinweisen, wo ihr spenden könnt für die Aktion Deutschland. Weiterhin gibt es auch ein paar Preise zu gewinnen, damit ihr auch ein wenig motiviert werdet. Wir hoffen auf rege Teilnahme und schon die Aktion “Gamer helfen” für die Tsunami-Opfer 2004/2005 hat gezeigt, dass solche Aktionen erfolgreich sein können.

Es sind Wahlen und du gehst hin!

Am 27. September ist es soweit! Die Bundestagswahlen entscheiden über die nächsten vier Jahre und die Deutschen unter euch sind aufgefordert, wählen zu gehen. Aber manche denken und fragen sich noch immer, warum wählen gehen? Nun ein Grund, den ich hier persönlich aufführen will: weil ihr wählen könnt. Ich, als Österreicher, der in Deutschland geboren ist und immer hier gelebt habe, darf nicht in Deutschland wählen und das nagt schon an mir; aber so was wird euch nicht dazu bewegen zu wählen. Obwohl das super wäre und nein ich werde nicht Werbung für die Piraten machen, mir ist vor allem wichtig, dass ihr euer Recht der Stimme nutzt, auch wenn es bedeutet vom PC wegzugehen.

Wenn wir vom Nichtwählen reden, warum gehen manche Leute nicht wählen? Ein Grund, den ich oft höre: “Meine eine Stimme hat doch keinen Einfluss, die anderen 60 Millionen Wahlberechtigen haben doch mehr Einfluss.” Allein dieser Gedanke wirkt konträr zu dem Grundprinzip der Demokratie: Gerade in Deutschland hat man sehr wohl mit der einen Stimme einen weiteren Einfluss. Denn mit der Erststimme könnt ihr direkt euren Bundestagsvertreter wählen! Und in diesem Pool an potenziellen Wählern hast du sehr wohl Einfluss auf die Wahl, ob dein Kandidat in den Bundestag zieht; vor allem er oder sie muss sich nicht auf seinen/ihren Listenplatz verlassen, sondern kann direkt seinen/ihren Platz im Bundestag einnehmen.

Ein besonderes Beispiel für die Wichtigkeit der Stimme ist für mich das aktuelle Ergebnis im Saarland. 31.516 Wähler haben die Grünen gewählt, was zu einem Ergebnis von 5,9% führte und diese wenigen haben jetzt die Freiheit als Königsmacher in einer Jamaika Regierung oder Rot-Rot-Grün Regierung großen Einfluss auf ihr Kernthema Umwelt zu nehmen und können sich für das beste Angebot entscheiden, wo sie am meisten bewirken können. Wenn nur 4000 Leute gedacht hätten, meine Stimme bewirkt nichts und die Grünen wären nicht im Landestag und Schwarz/Gelb hätte eine Mehrheit!? Ich hoffe dieses Beispiel ist einleuchtend und zeigt die Wichtigkeit deiner Stimme.

Eine weitere Frage: Ich sympathisiere mit einer der kleinen Parteien, ist meine Stimme nicht verloren, wenn ich die wähle? Verloren wird die Stimme nie sein, selbst wenn deine Partei nicht in den Bundestag zieht. Ein Grund, die Partei zu wählen, ist die Finanzierung, die sie durch eure Stimme erhält. Ab 0,5% greift die Parteifinanzierung und dann bedeutet jede Stimme im Endeffekt Geld, Geld was für die nächste Wahl verwendet werden kann, sei es auf Landesebene oder auf Bundesebene. Weiterhin ist deine Stimme ein Ausrufezeichen, zum Beispiel, wenn deine Partei 3% bekommt, dann erhält deine Partei einen eigenen Balken bei der Prognose am Wahlabend. Dieser Balken ist nicht wegzureden und egal wer an die Regierung kommt, muss sich mit diesen Themen auseinandersetzen.

Was ist wenn ihr unzufrieden seid mit den Politikern und wollt die Wahl boykottieren? Zu allererst ist dieser Gedanke verständlich, aber ein Boykott schadet nicht den großen Parteien, sondern unterstützt vor allem die extremen Parteien. Denn leider haben in Deutschland gerade diese Parteien eine fixe Masse an Wählern, die wenig schwanken. Geringe Wahlbeteiligung kommt diesen Extremen zu Gute und deshalb überlegt euch sehr genau, was ein Boykott bedeutet. Ausserdem gibt es genug spezielle Gruppen (nicht anti-demokratisch), die sicherlich wenig Wähler bekommen, aber eine Stimme für sie ist genauso ein Denkzettel wie ein Boykott, jedoch hilft sie den Extremen keine Plattform zu bieten.

Ich hoffe ihr habt ein paar Gründe gefunden, die euch überzeugt haben und ihr geht wählen.

Wenn ihr Fragen habt, wo ihr euch informieren könnt und wie die Wahl abläuft, wendet euch an mich oder lest es in einem weiteren Artikel hier auf GameEarth.

GamesCom 2009 Tag 2 ein Rückblick

Endlich ist es soweit, die Gamescom in Köln öffnet ihre Pforte und ich muss gestehen meine Erwartungen waren hoch, immerhin hatte ich im Frühjahr die Ehre das Messegelände zu besichtigen im Rahmen der RolePlayConvention. Glücklicherweise konnte ich schon, vor den Horden der normalen Besucher, durch die Messe laufen und somit einen ersten Blick darüber werden. Vier Hallen voll mit Videogames lässt das Herz höher schlagen. Aber ich muss gestehen, die Kreativität der Stände war doch sehr eindimensional und bestanden aus einer Reihe von Bildschirmen, wo man spielen konnte, vor allem Casual-Games und Sportspielen garniert mit hilfsbereiten Messe-Hostessen, einem großen Bildschirm mit bisschen Aktivität und langen Schlangen vor den Showrooms. Eine Alternative dazu, waren die Stände zu Spielen wie Rockband, Lego-Rockband und Guitar Hero, wo dann der Zuschauer die Bühnenshow durchführen musste.

Abgeschreckt durch diese Schlangen von Leuten vor den Showrooms, mussten die Informationen an den Ständen ausreichen und Negativbeispiel hierfür war leider Lucas Arts mit mehreren Laptops, wo man Wiki-ähnlich Informationen zu dem Spiel bekommen konnte. Interessant, aber nicht neu, war die Half-Pipe für Tony Hawks Ride und die Skateboarder waren sehenswert. Die Schlangen vor dem Blizzard-Stand waren leider am längsten, deshalb konnte ich auch leider kein Diablo 3 anspielen.

Highlight der Messe und genauso wie bei der CeBIT ein Grund zu verweilen, war der Stand der ESL. Mit einer schönen Bühne und vielen interessanten Spielen, konnte der Stand viele Zuschauer fesseln und gegenüber den langweiligen Ständen Punkte sammeln. Mit World of Warcraft war am Donnerstag ein gutes Programm angeboten und konnte mit guten Spielen, die Massen fesseln und auch ein Vladimir Klitschko der die Intel Extreme Masters eröffnete, passte in das Ganze sehr gut und mit Smudo am Freitag im Rahmen von Volkswagen, ist ein weiterer Highlight verpflichtet worden.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Messe weniger zu bieten hat, als in den letzten Jahren und gerade mit diesem Trend von Showrooms es sich teilweise verhält wie in der DDR. Hier ist auf jedenfall Handlungsbedarf und bedeutet für mich für 2010 den Medientag freizuhalten, um auch die Showrooms zu genießen zu können.

Xing vs. Piratenpartei

Es ist manchmal erstaunlich wie es Firmen hinkriegen hinter dem Trend hinterherzuhinken und dann auch noch ein blaues Auge zu kassieren. Seit heute hat xing eine Wahlplatform für die kommende Bundestagswahl eingerichtet, natürlich mit Gruppen für die Parteien und ein Wahlbarometer, halt etwas um immerhin zu sagen, man erlaubt seinen Benutzern politisch aktiv zu sein. Es ist zwar kein Vergleich zu dem VZ-Netzwerk (was damit gegenüber Facebook punkten konnte) und Youtube möglich, aber es passt zu der Öffnung von xing in den letzten Monaten. Bis dahin ist alles schön und gut, aber wer fehlt bei dem Wahlbarometer? Die Piratenpartei! Begründung (auf Anfrage) die Partei besitzt keine Fraktionsstärke, okay ich kann verstehen, wenn Infratest und Co. solch eine Aussage treffen, aber xing?

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Klarmachen zum Ändern – Piratenprogramm

Knapp neun Wochen bis zu den Bundestagswahlen und die schönen Wahlplakate beginnen wie Blumen aus dem Boden zu sprießen, gerade für mich im Saarland ist die Situation doppelt so brisant, da auch die Landtagswahlen stattfinden werden. Hier ist natürlich mein Augenmerk auf der Piratenpartei und nach dem die anderen Parteien untersucht wurden, kommen jetzt die Piraten dran. Themen sind wieder Internet-Zensur, Datenschutz und Videospiele. Hierbei beziehe ich mich explizit auf die konkreten Maßnahmen um ein Überblick über das Feld der Piraten zu schaffen, weiteres und genauere Beschreibungen sind im Wahlprogramm zu finden. Continue reading ‘Klarmachen zum Ändern – Piratenprogramm’

Crytek droht mit Auswanderung

Eigentlich ist es keine neue Aussage, aber eine verständliche Aussage und es ist schon wie alle Jahre wieder. “A ban on action games in Germany is concerning us because it is essentially like banning the German artists that create them,” he told PC Games Germany. “If the German creative community can’t effectively participate in one of the most important cultural mediums of our future, we will be forced to relocate to other countries. The current political discussion will deprive German talent of its place on the global game development stage, and deprive German consumers of entertainment that is considered safe and fun around the world.” (GameIndustry.Biz)

Wahlprogramme zu den Wahlen 2009

Insgesamt sind es 386 Seiten, mit denen die großen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke in den Wahlkampf gehen. Die Piraten habe ich bewusst weggelassen. Doch was steht zu den Themen Internet-Zensur, Datenschutz und Videospiele drin? Vorab – schockierend wenig und vor allem sehr wenige tatkräftige Vorschläge. Man sollte jedoch diesen Artikel nicht als Wahlempfehlung nehmen oder die eigene Wahlstimme auf Basis dieser drei Punkte abgeben, ich möchte zumindest einen Überblick bezüglich dieser Themen geben und ich empfehle jedem Wahlberechtigten die Wahlprogramme der Parteien anzuschauen und mit seinen Interessen abzugleichen.

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Klarmachen zum Ändern

Piratenspot “Klarmachen zum Ändern” 2009 from Christopher Grabinski on Vimeo.
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Hinweis: Petition gegen ein Verbot von Videspielen

Wie schon ein paar mitgekriegt haben, ist seit Sonntag eine Petition mit dem Namen: “Straftaten gegen die öffentliche Ordnung – Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen vom 05.06.2009″ online hier zu finden. Es haben schon 30726 (Stand 16:31) die Petition unterzeichnet und hoffen dass auch ihr diese Petition unterzeichnet. 50000 Stimmen sind notwendig damit der Bundestag darüber reden müssen und nicht verzweifeln wegen dem langsamen Server.

Generationenkonflikt und Politikverdrossenheit

Wer hat es noch nicht gehört: Die heutige Jugend ist faul, hat kein Interesse an Politik und früher war doch sowieso alles besser. Diese Schlagwörter gab es in jeder Generation seit den glorreichen preußischen Paradegenerationen, sei es der Rock’n’Roll, der Minirock oder seit ein paar Jahren das Internet. Die Welt geht vor die Hunde und nur die unter 30 Jährigen sind daran schuld. Gründe dafür sind schnell gefunden, einfach die Unterschiede zwischen der heutigen Jugend und allen anderen anschauen. Continue reading ‘Generationenkonflikt und Politikverdrossenheit’