Spendenaufruf: eSport Helps!

Es ist jetzt schon über eine Woche her und wird noch sehr lange diese Gegend beeinflussen. Am 12. Januar erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Gerade ein Land dass schon vorher das ärmste Land in Amerika war, ein Land dass seine eigene Bevölkerung ernähren konnte, steht nun vor dem Nichts, vor dem totalen Chaos und über 100.000 Tote.

Deshalb wollten wir von GameEarth euch auf die Aktion “eSport Helps” hinweisen, wo ihr spenden könnt für die Aktion Deutschland. Weiterhin gibt es auch ein paar Preise zu gewinnen, damit ihr auch ein wenig motiviert werdet. Wir hoffen auf rege Teilnahme und schon die Aktion “Gamer helfen” für die Tsunami-Opfer 2004/2005 hat gezeigt, dass solche Aktionen erfolgreich sein können.

Ein (nicht ganz so) gewöhnliches Wochenende in Köln

Vor fast zwei Woche ging es heiß her, denn gleich drei eSport Events standen an. Natürlich habe ich es mir auch dieses Mal nicht nehmen lassen nach Köln zu reisen, dort sollte es im Rahmen der ESL Pro Series Finals heiß hergehen. Was alles so passiert ist und ob es wirklich heiß her ging, das könnt ihr in den nächsten Zeilen nachlesen.

Die Bahn macht Mobil

Oder wahnsinnig. Zum Glück bin ich immer überpünktlich am Bahnhof, sonst hätte ich am Freitag wirklich Probleme bekommen. Rund 30 Minuten hatte ich noch, trotzdem stand der Zug bereit. Geschwind noch was zu knabbern besorgt und ab dafür. Kaum im Zug sprach mich ein Herr an, ob wir denn im Richtigen seien. Da die Anzeige vor kurzem auf den IC 2021 umgesprungen ist, wird es wohl richtig sein. Doch irgendwas machte auch mich misstrauisch, also machte ich es mir vorerst nicht gemütlich. Plötzlich machte es Klick, Dunkelheit. Warum stellen sie mir das Licht im Wagen aus? Um mich herum verließen die wenigen anderen Passagiere fluchtartig den Zug. Und wieder allein, allein. Draußen sah ich den Zugbegleiter entlang schlendern und irgendwie dachte ich mir, ich steige besser aus. Raus in den Regen. Nach dem aussteigen wurde ich mit einem “Nanu, da war ja noch jemand im Zug” begrüßt. Schönen dank auch. Fahrt mich ruhig auf das Abstellgleis, macht mir doch nichts. Doch wo ist denn nun unser Zug? In 5 Minuten ist Abfahrt nach Fahrplan und keine Spur. Nun stand ich hier mit 3 anderen Passagieren, “hehe wären wir doch fast auf dem Abstellgleis gelandet”… Plötzlich quatscht uns ein anderer Zugbegleiter von der Seite an: “wo wollen sie denn hin?”. In Gedanken versunken, wie gerne ich doch den oder die Verantwortlichen für das Chaos gewürgt hätte, bekam ich nur noch ein “ja das ist dieser hier” mit. Schreckartig wurde ich wieder wach. Ich habe meinen Zug gefunden.

Hurra hurra die Finals sind da

Meine Übernachtungsgelegenheit ist gut eine Stunde von Köln entfernt, also noch etwas Zeit Gedanken über den Samstag zu machen. Nunja, hätte ich mir das für den Zug aufgehoben würde ich nun nicht bei 2° in Krefeld auf Selbigem warten. Kaum unterwegs klingelte das Handy, wo ich denn bleibe. Vorbei war es mit meiner Pünktlichkeit, denn ich war erst gegen 14:00 Uhr am Hansaring in Köln. Treffen an der Pizzeria hieß es, Hunger hatte ich zwar keinen aber dort ist es warm. Und dort waren wir nun zu Viert. Plötzlich schoben sich zwei weitere an den Tisch. Es war Daniel, den die meisten hier eher unter lpp (der Restevernichter) kennen, inklusive Anhang. Plötzlich wurde zur Eile gedrängt, irgend ein Meeting stand an. Kaum auf der Location angekommen sind alle verschwunden, und ich konnte mich in Ruhe umsehen. Daniel (lpp) hat es sich nicht nehmen lassen und sich in das Dawn of War 2 Finale gespielt, dort unterlag er aber leider seinem Konkurrenten (der in der laufenden EPS-Season den vierten Platz belegt hatte). Doch genug des Rahmenprogramms, Zeit für ein paar Matches. Und wie es sich für die EPS Finals gehört hatte man bereits vor dem Warcraft 3 Spiel von ixi gegen yaws Verspätung. Das Spiel selbst verzögerte sich übrigens auch, dafür war es ein Kracher. Schade, dass ich bereits los musste, denn ich war noch in Bochum mit einem Freund verabredet. In Bochum bei McDonalds angekommen hat es gut geschneit, ich habe noch groß gesagt so etwas gibt es im Norden ja gar nicht. Wenn man derzeit aber aus dem Fenster schaut, sieht das ein wenig anders aus…

Und wer wird denn nun Deutscher Meister?

Es wurde eine lange Nacht, erst gegen 06:30 Uhr war ich im Bett. Gegen 08:45 Uhr wurde ich wieder wach, super ich kann noch 15 Minuten weiter schlafen. Als ich dann aber das nächste Mal auf mein Handy geschaut habe war es 11:00 Uhr, 5 Anrufe in Abwesenheit, ich habe verschlafen. Mein Fahrer schläft auch noch tief und fest, Keine Chance ihn wach zu bekommen. Um 10:30 Uhr war ich in Köln mit zwei Freunden verabredet, gegen 15:30 Uhr war ich dann kurz vor der Location. Noch ein paar Sätze mit Tobias Scholz gewechselt, der bereits wieder abreisen musste. Wieder kam mir Daniel (lpp) mit einem grinsen entgegen, “ich nehme am Starcraft 2 Turnier teil”, sagte er. Ob er dieses gewonnen hat könnt ihr in Daniels Starcraft 2 Erlebnisbericht nachlesen. Ich frag mich immer noch, wie er das mit den Standard Keys geschafft hat, aber er ist wohl einfach besser als ich. Kaum geschlafen, schmerzende Füße und, was noch schlimmer war, eine schmerzende Nagelbettentzündung sorgten dafür, dass ich Heute nicht wirklich viel tat, Hauptsache sitzen. Gemeinsam mit meinem Freund schaute ich dann beim Starcraft 2 Turnier zu, später schauten wir uns die Finalspiele an. Erstaunlich wie langweilig das Finale in Counter-Strike 1.6 war, ich hatte mir mehr erhofft. Kaum stand der Sieger fest, stürmte die Masse raus. Gab es draußen was umsonst? Nur einer der Ungereimtheiten die mir an dem Wochenende aufgefallen sind, aber das ist was für einen späteren Artikel. Nun durfte ich warten, denn mein Zug nach Hamburg sollte erst um 02:15 Uhr abfahren. Ich musste also 8 Stunden bei 2° auf dem Kölner Hauptbahnhof überbrücken, bis ca 22:00 Uhr herrschte dort auch reges Treiben. Schlagartig war Ruhe, auch in meinen Kopfhörern. Die Batterie meines Mp3 Players war leer, gutes Timing. Wenigstens hatte ich mit dem Zug Glück. Ein leerer Schlafwagen für mich alleine, direkt mal gemütlich gemacht. “Hier noch jemand dazu gestiegen?”, nein gtfo. Zwei Stunden später wurde ich wieder gefragt, ist ja nicht so, dass ich einfach nur noch schlafen wollte. Ab Bremen war allerdings Schluss damit, der Zug wurde hier sogar richtig voll. Die Berufspendler hatten sich scheinbar ausgerechnet meinen Zug ausgesucht. Endlich am Zielbahnhof angekommen wurde ich wieder von gefühlten Minusgraden begrüßt, es schneite sogar. Im Regen abgefahren, bei Schnee angekommen. Den gesamten Montag verschlafen kämpfe ich seit Mitte der Woche mit der Grippe, so heftig wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Dennoch würde ich das ganze jederzeit noch einmal machen.

Der Countdown läuft, baby

Doch nicht etwa für das Millennium, sondern für die Bundestagswahl 2009. In 7 Tagen ist es soweit! Warum ihr Wählen gehen sollt, konnte mein Kollege euch bereits sagen. Doch wie läuft das ganze eigentlich ab? Sie haben Post. Und damit ist nicht die nervige Stimme eines bekannten ISP gemeint, sondern die Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl 2009. Diese Wahlbenachrichtigung sollte vier bis sechs Wochen vor der Bundestagswahl, spätestens 21 Tage vorher, euch per Post zugestellt werden. Neben der Wahlbenachrichtigung befinden sich auch Informationen zur Briefwahl in diesem schreiben. Diese Möglichkeit kann bei der diesjährigen Bundestagswahl erstmals jeder, auch ohne besonderen Grund, in Anspruch nehmen.

Bereits seit längerer Zeit betreiben die Parteien Wahlkampf. Das hat der gemeine Computer- und Videospiel Spieler bereits durch die Absage eines Intel Friday Night Games in Karlsruhe oder dem Verbot einer LAN-Party zu spüren bekommen. Leider tun auch die Medien ihr übriges dazu bei, doch darum geht es hier (heute zumindest) nicht.

Mittlerweile betreiben auch die Parteien Wahlkampf 2.0, etwa via YouTube oder Social-Networks wie Facebook. Doch, obgleich es sich dabei um ein Plakat der Piratenpartei handelt, ist die Aussage dessen korrekt. Man sollte sich selbst eingehender Informieren, zum Beispiel mit hilfe des abgeordnetenwatch. Viele werden sich nun das denken, was ich mir auch denke: Was soll dieser Deutsch-Englisch quatsch? Aber man wollte wohl in Berlin auch ein wenig “in” sein. Trotz des eher unglücklich gewählten Namens lohnt sich ein Besuch auf dieser Seite. Neben allerhand Informationen und Wissenswertes zur Bundestagswahl ist das die Möglichkeit den direkten Kontakt zu den Kandidaten zu suchen. Dabei stolpert man über allerlei Fachchinesisch, so auch ich bei meiner Recherche. Abhilfe konnte dabei die Bundeszentrale für politische Bildung schaffen. In Borm von drei kleinen Videos werden Erst- & Zweitstimme, Überhangmandate und die Fünf-Prozent-Hürde erklärt. Auch findet man weitere Informationen, mit wenigen Klicks, auf der Seite der bpb. Neben der bpb informieren auch der Bundeswahlleiter und der Bundestag auf ihren Webseiten. Wo ihr euer Kreuz macht können wir euch nicht sagen, dass müsst ihr selbst entscheiden. Vielleicht hilft euch ja der Wahl-o-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung bei eurer entscheidungsfindung. Die meisten der 38 Wahl-O-Mat-Thesen decken wichtige sachpolitische Themen zur Bundestagswahl ab. Aber Vorsicht: Einige Geschäftemacher betreiben mit solch Wahl-o-Mat Seiten auch betrügerein. Erst kürzlich ließ die bpb solch eine Seite aus der Google suche entfernen, denn auf jener Seite musste man persönliche Daten angeben und bekam im Zuge dessen bald darauf eine Rechnung von 60€ für den Service, den man auf der Seite in Anspruch genommen hat. Doch solch ein Service sollte stets kostenlos und anonym zur Verfügung stehen, warnt die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. vor solchen Betrugsversuchen.

Wer sich also das ganze genauer anschauen will hat auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Bundeswahlleiter oder dem Bundestag Gelegenheit dazu. Und auch wenn der Wahl-o-Mat eine Empfehlung abgibt sollte man nicht nur an der Oberfläche kratzen, vielmehr ein wenig genauer damit befassen. Egal wie du es machst: Es sind Wahlen und du gehst hin!

Es sind Wahlen und du gehst hin!

Am 27. September ist es soweit! Die Bundestagswahlen entscheiden über die nächsten vier Jahre und die Deutschen unter euch sind aufgefordert, wählen zu gehen. Aber manche denken und fragen sich noch immer, warum wählen gehen? Nun ein Grund, den ich hier persönlich aufführen will: weil ihr wählen könnt. Ich, als Österreicher, der in Deutschland geboren ist und immer hier gelebt habe, darf nicht in Deutschland wählen und das nagt schon an mir; aber so was wird euch nicht dazu bewegen zu wählen. Obwohl das super wäre und nein ich werde nicht Werbung für die Piraten machen, mir ist vor allem wichtig, dass ihr euer Recht der Stimme nutzt, auch wenn es bedeutet vom PC wegzugehen.

Wenn wir vom Nichtwählen reden, warum gehen manche Leute nicht wählen? Ein Grund, den ich oft höre: “Meine eine Stimme hat doch keinen Einfluss, die anderen 60 Millionen Wahlberechtigen haben doch mehr Einfluss.” Allein dieser Gedanke wirkt konträr zu dem Grundprinzip der Demokratie: Gerade in Deutschland hat man sehr wohl mit der einen Stimme einen weiteren Einfluss. Denn mit der Erststimme könnt ihr direkt euren Bundestagsvertreter wählen! Und in diesem Pool an potenziellen Wählern hast du sehr wohl Einfluss auf die Wahl, ob dein Kandidat in den Bundestag zieht; vor allem er oder sie muss sich nicht auf seinen/ihren Listenplatz verlassen, sondern kann direkt seinen/ihren Platz im Bundestag einnehmen.

Ein besonderes Beispiel für die Wichtigkeit der Stimme ist für mich das aktuelle Ergebnis im Saarland. 31.516 Wähler haben die Grünen gewählt, was zu einem Ergebnis von 5,9% führte und diese wenigen haben jetzt die Freiheit als Königsmacher in einer Jamaika Regierung oder Rot-Rot-Grün Regierung großen Einfluss auf ihr Kernthema Umwelt zu nehmen und können sich für das beste Angebot entscheiden, wo sie am meisten bewirken können. Wenn nur 4000 Leute gedacht hätten, meine Stimme bewirkt nichts und die Grünen wären nicht im Landestag und Schwarz/Gelb hätte eine Mehrheit!? Ich hoffe dieses Beispiel ist einleuchtend und zeigt die Wichtigkeit deiner Stimme.

Eine weitere Frage: Ich sympathisiere mit einer der kleinen Parteien, ist meine Stimme nicht verloren, wenn ich die wähle? Verloren wird die Stimme nie sein, selbst wenn deine Partei nicht in den Bundestag zieht. Ein Grund, die Partei zu wählen, ist die Finanzierung, die sie durch eure Stimme erhält. Ab 0,5% greift die Parteifinanzierung und dann bedeutet jede Stimme im Endeffekt Geld, Geld was für die nächste Wahl verwendet werden kann, sei es auf Landesebene oder auf Bundesebene. Weiterhin ist deine Stimme ein Ausrufezeichen, zum Beispiel, wenn deine Partei 3% bekommt, dann erhält deine Partei einen eigenen Balken bei der Prognose am Wahlabend. Dieser Balken ist nicht wegzureden und egal wer an die Regierung kommt, muss sich mit diesen Themen auseinandersetzen.

Was ist wenn ihr unzufrieden seid mit den Politikern und wollt die Wahl boykottieren? Zu allererst ist dieser Gedanke verständlich, aber ein Boykott schadet nicht den großen Parteien, sondern unterstützt vor allem die extremen Parteien. Denn leider haben in Deutschland gerade diese Parteien eine fixe Masse an Wählern, die wenig schwanken. Geringe Wahlbeteiligung kommt diesen Extremen zu Gute und deshalb überlegt euch sehr genau, was ein Boykott bedeutet. Ausserdem gibt es genug spezielle Gruppen (nicht anti-demokratisch), die sicherlich wenig Wähler bekommen, aber eine Stimme für sie ist genauso ein Denkzettel wie ein Boykott, jedoch hilft sie den Extremen keine Plattform zu bieten.

Ich hoffe ihr habt ein paar Gründe gefunden, die euch überzeugt haben und ihr geht wählen.

Wenn ihr Fragen habt, wo ihr euch informieren könnt und wie die Wahl abläuft, wendet euch an mich oder lest es in einem weiteren Artikel hier auf GameEarth.

GamesCom 2009 Tag 2 ein Rückblick

Endlich ist es soweit, die Gamescom in Köln öffnet ihre Pforte und ich muss gestehen meine Erwartungen waren hoch, immerhin hatte ich im Frühjahr die Ehre das Messegelände zu besichtigen im Rahmen der RolePlayConvention. Glücklicherweise konnte ich schon, vor den Horden der normalen Besucher, durch die Messe laufen und somit einen ersten Blick darüber werden. Vier Hallen voll mit Videogames lässt das Herz höher schlagen. Aber ich muss gestehen, die Kreativität der Stände war doch sehr eindimensional und bestanden aus einer Reihe von Bildschirmen, wo man spielen konnte, vor allem Casual-Games und Sportspielen garniert mit hilfsbereiten Messe-Hostessen, einem großen Bildschirm mit bisschen Aktivität und langen Schlangen vor den Showrooms. Eine Alternative dazu, waren die Stände zu Spielen wie Rockband, Lego-Rockband und Guitar Hero, wo dann der Zuschauer die Bühnenshow durchführen musste.

Abgeschreckt durch diese Schlangen von Leuten vor den Showrooms, mussten die Informationen an den Ständen ausreichen und Negativbeispiel hierfür war leider Lucas Arts mit mehreren Laptops, wo man Wiki-ähnlich Informationen zu dem Spiel bekommen konnte. Interessant, aber nicht neu, war die Half-Pipe für Tony Hawks Ride und die Skateboarder waren sehenswert. Die Schlangen vor dem Blizzard-Stand waren leider am längsten, deshalb konnte ich auch leider kein Diablo 3 anspielen.

Highlight der Messe und genauso wie bei der CeBIT ein Grund zu verweilen, war der Stand der ESL. Mit einer schönen Bühne und vielen interessanten Spielen, konnte der Stand viele Zuschauer fesseln und gegenüber den langweiligen Ständen Punkte sammeln. Mit World of Warcraft war am Donnerstag ein gutes Programm angeboten und konnte mit guten Spielen, die Massen fesseln und auch ein Vladimir Klitschko der die Intel Extreme Masters eröffnete, passte in das Ganze sehr gut und mit Smudo am Freitag im Rahmen von Volkswagen, ist ein weiterer Highlight verpflichtet worden.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Messe weniger zu bieten hat, als in den letzten Jahren und gerade mit diesem Trend von Showrooms es sich teilweise verhält wie in der DDR. Hier ist auf jedenfall Handlungsbedarf und bedeutet für mich für 2010 den Medientag freizuhalten, um auch die Showrooms zu genießen zu können.

Xing vs. Piratenpartei

Es ist manchmal erstaunlich wie es Firmen hinkriegen hinter dem Trend hinterherzuhinken und dann auch noch ein blaues Auge zu kassieren. Seit heute hat xing eine Wahlplatform für die kommende Bundestagswahl eingerichtet, natürlich mit Gruppen für die Parteien und ein Wahlbarometer, halt etwas um immerhin zu sagen, man erlaubt seinen Benutzern politisch aktiv zu sein. Es ist zwar kein Vergleich zu dem VZ-Netzwerk (was damit gegenüber Facebook punkten konnte) und Youtube möglich, aber es passt zu der Öffnung von xing in den letzten Monaten. Bis dahin ist alles schön und gut, aber wer fehlt bei dem Wahlbarometer? Die Piratenpartei! Begründung (auf Anfrage) die Partei besitzt keine Fraktionsstärke, okay ich kann verstehen, wenn Infratest und Co. solch eine Aussage treffen, aber xing?

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Klarmachen zum Ändern – Piratenprogramm

Knapp neun Wochen bis zu den Bundestagswahlen und die schönen Wahlplakate beginnen wie Blumen aus dem Boden zu sprießen, gerade für mich im Saarland ist die Situation doppelt so brisant, da auch die Landtagswahlen stattfinden werden. Hier ist natürlich mein Augenmerk auf der Piratenpartei und nach dem die anderen Parteien untersucht wurden, kommen jetzt die Piraten dran. Themen sind wieder Internet-Zensur, Datenschutz und Videospiele. Hierbei beziehe ich mich explizit auf die konkreten Maßnahmen um ein Überblick über das Feld der Piraten zu schaffen, weiteres und genauere Beschreibungen sind im Wahlprogramm zu finden. Continue reading ‘Klarmachen zum Ändern – Piratenprogramm’

Crytek droht mit Auswanderung

Eigentlich ist es keine neue Aussage, aber eine verständliche Aussage und es ist schon wie alle Jahre wieder. “A ban on action games in Germany is concerning us because it is essentially like banning the German artists that create them,” he told PC Games Germany. “If the German creative community can’t effectively participate in one of the most important cultural mediums of our future, we will be forced to relocate to other countries. The current political discussion will deprive German talent of its place on the global game development stage, and deprive German consumers of entertainment that is considered safe and fun around the world.” (GameIndustry.Biz)

Wahlprogramme zu den Wahlen 2009

Insgesamt sind es 386 Seiten, mit denen die großen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke in den Wahlkampf gehen. Die Piraten habe ich bewusst weggelassen. Doch was steht zu den Themen Internet-Zensur, Datenschutz und Videospiele drin? Vorab – schockierend wenig und vor allem sehr wenige tatkräftige Vorschläge. Man sollte jedoch diesen Artikel nicht als Wahlempfehlung nehmen oder die eigene Wahlstimme auf Basis dieser drei Punkte abgeben, ich möchte zumindest einen Überblick bezüglich dieser Themen geben und ich empfehle jedem Wahlberechtigten die Wahlprogramme der Parteien anzuschauen und mit seinen Interessen abzugleichen.

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Klarmachen zum Ändern

Piratenspot “Klarmachen zum Ändern” 2009 from Christopher Grabinski on Vimeo.
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